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Reinhard Kübrich/OTZ

Neuer Rastplatz für Wanderer und Radler: Pavillon am Pottigaer Wachhügel“ eröffnet

Pottiga kurbelt den Tourismus in der Region an. Thüringer Amt für Flurneuordnung unterstützte den Bau mit 38 000 Euro.
Neben der Aussichtsplattform, die seit 2011 einen fantastischen Blick ins Saaletal bietet, wurde am Sonnabend ein Pavillon eröffnet. Der Pavillon misst zehn Meter im Durchmesser, hat eine Wetterschutzverglasung, ist mit drei Infotafeln ausgestattet, bietet eine Aufladestation für Pedelecs, Tablets und Handys und das besondere Highlight ist der 50 Mbit WLAN-Anschluss. Das wird die Wanderer, Radfahrer und Spaziergänger freuen, die künftig Am Wachhügel eine Rast einlegen. Sie seien es auch gewesen, die sich solch einen wetterfesten Ruheplatz gewünscht hätten. Pottigas Bürgermeister registriert nicht nur, er ist ein Mann der Tat. Mit dem einheimischen Architekten Walter Hellfritzsch hat er einen guten Verbündeten. Die Stahlkonstruktion fertigte die Firma Perthel aus Bad ¬Lobenstein. Und Geld machte Wolfgang Sell auch wieder beim Thüringer Amt für Flurneuordnung locker. Es steuerte für das Projekt 38 000 Euro bei, 71 000 Euro hat es bisher gekostet. Michael Siegmund, Leiter der Geschäftsstelle Kommunale Arbeitsgemeinschaft Thüringer Meer, lobte die Initiative der Pottigaer und Ralf Kalich, Landtagsabgeordneter (Linke), ist sich sicher, dass mit dem Pavillon für die ganze Region etwas Besonderes geschaffen worden sei. Gefeiert wurde am Sonnabend auch ein Kinderfest. Wer etwas mehr über die Ladestation für Pedelecs im Pavillon wissen wollte, der konnte sich bei Reno Heßlich erkundigen. Er ist es auch, der die Idee der Radtouren zwischen Plesna im böhmischen Vogtland und Pottiga hatte. Die nächste findet am 23. Juni statt. Beide Orte pflegen seit 2012 freundschaftliche Kontakte und haben in ihren Gemeinden Touristenzentren geschaffen – gelebte Realität in der Euregio Egrensis.