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Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Internationale Grüne Woche findet erstmals digital statt

Grafik: TMIL

TMIL-Medieninformation - Erfurt, 19. Januar 2021

„Die Internationale Grüne Woche ist Leistungsschau und wichtiger Wirtschaftsfaktor für unseren ländlichen Raum in Thüringen. Ich bedauere es sehr, dass sie aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr nur digital stattfinden kann, denn in Thüringen haben wir viel zu bieten – beim Biolabel, in der Direktvermarktung, bei der Entwicklung von Produkten und nicht zuletzt jede Menge Delikatessen, die es nur bei uns gibt“, sagt Minister Benjamin-Immanuel Hoff.

Minister Hoff betonte die Bedeutung der IGW als Leistungsschau für die ländlichen Regionen Thüringens. „Unsere landwirtschaftlichen Unternehmen und unsere Ernährungsbranche stellen nicht nur hochwertige und innovative Produkte her, sondern sie garantieren auch die kurzen Wege, die sowohl für unsere Umwelt als auch für Tierwohl wichtig sind. Sie garantieren zudem Wertschöpfung vor Ort und Arbeitsplätze in der Region.“ 

Für die Landwirtinnen und Landwirte sei es existenziell wichtig, dass sie von ihrer guten Arbeit auch leben können. Zurzeit aber drücke der Lebensmitteleinzelhandel die Preise oft so weit nach unten, dass damit nicht einmal die Produktionskosten gedeckt werden können. „Gute Preise sind eine Frage der Wertschätzung und des Respektes gegenüber der Arbeit unserer Agrarbetriebe. Dumpingpreise gefährden unsere Agrarstruktur und die gute Versorgung der Menschen mit regionalen Qualitätsprodukten. Ich setze mich dafür ein, dass in der Landwirtschaft unter guten Arbeitsbedingungen zu kostendeckenden Preisen produziert werden kann“, so Hoff.

Der Minister ruft deswegen dazu auf, unseren Landwirtinnen und Landwirten die verdiente Wertschätzung und Unterstützung entgegen zu bringen. „Denn sie sind es, die auch in schwierigen Zeiten für uns auf den Feldern oder im Stall stehen, damit wir tagtäglich gutes Essen auf unseren Tellern haben.“ Ganz praktisch kann das heißen, die zahlreichen Angebote der Direktvermarktung in Thüringen zu nutzen und zum Beispiel in den vielen Hofläden vor Ort einzukaufen, empfiehlt der Minister.

„Vor allem für die Thüringer Aussteller tut es mir leid, denn ihnen fehlt dieses Jahr die wichtigste Messe, um ihre Produkte auf der großen internationalen Bühne zu präsentieren und neue Kontakte zu schließen. Wir arbeiten daran, dass dafür im nächsten Jahr die IGW für Thüringen noch erfolgreicher sein wird als in den vergangenen Jahren“, sagt der Minister abschließend.

Alle Interessierten können sich kostenfrei für die digitale Internationale Grüne Woche unter www.gruenewoche.de registrieren und online teilnehmen.

Die Beiträge des Freistaats Thüringen werden auf dem Kanal „IGW World“ am ersten Messetag, dem 20.01.2021, von 12.12 Uhr bis 12.20 Uhr veröffentlicht, darunter auch ein Beitrag von Minister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff.

 

Hintergrund:

Jedes Jahr Mitte Januar findet in Berlin die Internationale Grüne Woche statt. 2020 war Thüringen auf der IGW mit fast 50 Ausstellern sowie 11 Landkreisen und Städten in Halle 20 direkt am Eingang-Nord vertreten. Neben den Klassikern wie gutes Bier, Bratwurst und Klöße konnten die Besucher/innen unter anderem in Hofläden verschiedener Regionen Thüringens Spezialitäten probieren und sich gleichzeitig über das „Grüne Herz Deutschlands“ informieren. Die weitere Vielfalt reichte von Eis- und Schokolade, Milch, Kuchen und Kaffeespezialitäten bis hin zu zahlreichen Produkten von regionalen Anbietern – u.a. Wild – und Straußenfleisch, Schaf- und Ziegenkäse, Tee, Wein. Zudem werden Produzenten aus der Ökobranche – u.a. Honig, Feinkostaufstriche, Öl und Nudeln sowie aus dem Gartenbereich mit Pflanzen- und Saatgutprodukten vertreten sein.

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