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5. Januar 2018 OTZ,

Landratswahlkampf im SOK: SPD-Herausforderin kritisiert CDU-Amtsinhaber

Pößneck. Die Landratskandidatin <person style="padding: 0px; margin: 0px;">Regine Kanis</person>(SPD) sowie Mitstreiter wie die Kreisparteichefs <person style="padding: 0px; margin: 0px;">Philipp Gliesing</person> (Linke) und <person base="Steve Richter" style="padding: 0px; margin: 0px;">Steve Richter</person>(Grüne) halten dem Amtsinhaber <person style="padding: 0px; margin: 0px;">Thomas Fügmann</person> (CDU) vor, in seinem Wahlkampf Dinge zu versprechen, die nur dem Anschein nach bürgerfreundlich seien. Als ein Beispiel wurde der Behördernsamstag in der Kreisverwaltung genannt, der im Frühjahr eingeführt werden soll.

„Die Verwaltung muss zu den Bürgern gehen und nicht umgekehrt“, sagte Kanis gestern Abend in einer Pressekonferenz in <location base="Pößneck" style="padding: 0px; margin: 0px;">Pößneck</location>. Behördensamstage oder Sprechzeiten bis 20 Uhr in <location base="Schleiz" style="padding: 0px; margin: 0px;">Schleiz</location> könnten viele Menschen gar nicht in Anspruch nehmen, weil es schlicht keinen dazu passenden öffentlichen Personennahverkehr mehr ­gebe. Mit dem Linke-Landtagsabgeordneten <person style="padding: 0px; margin: 0px;">Ralf Kalich</person> ist sich Kanis einig, dass das Landratsamt lieber und wieder mehr Dienstleistungen an Standorten wie Bad <location base="Lobenstein" style="padding: 0px; margin: 0px;">Lobenstein</location> und <location base="Pößneck" style="padding: 0px; margin: 0px;">Pößneck</location> anbieten sollte. Notwendig sei die Entwicklung gemeinsamer Angebote mit den Kommunen sowie der Ausbau der elektronischen Kommunikation. Mit seinen Breitband-Ankündigungen verschleiere Fügmann nur, dass man im Saale-Orla-Kreis „weit hinterher“ sei, so Gliesing.

Fügmann schmiede Pläne auf dem Rücken seiner Mitarbeiter, so die rot-rot-grüne Runde weiter. Festgestellt wurden ein „hoher Krankenstand“, „etliche un­besetzte Stellen“ und „ständiger Personalwechsel“ im Landratsamt, was kein Zufall sei. Diese Zustände könnten nur mit einer Personalpolitik verbessert werden, bei der die Fachkompetenz im Vordergrund stehe.

Bei der Bürgernähe sei das Landratsamt unter Fügmann-Vorgänger <person style="padding: 0px; margin: 0px;">Frank Roßner</person>(SPD) viel weiter gewesen, waren sich Kanis und ihre Unterstützer einig. Kalich erinnerte da an die Kreisverwaltungs-/Kreistags-Bürgersprechstunden vor Ort. Fügmann wurde vorgehalten, dass er gar keinen Mut habe, sich den Problemen der Bürger öffentlich zu stellen.

Marius Koity 05.01.18